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  • Herkules - Freitag, 23. Januar 2026 um 23:39:16
    ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit nimmst auch mein Erlebtes zu lesen. Ich kann mir vorstellen, nein ich kann es spüren, dass Dein Schmerz größer sein muss als meiner. Diese Worte musste ich noch schnell schreiben.
  • Herkules - Freitag, 23. Januar 2026 um 23:29:27
    Lola, wie bin ich froh, dass Du mir wieder geantwortest hast.Ich hatte schon Angst, dass Du mir nicht mehr antworten möchtest. Entschuldige bitte, Du kannst auch mich mit Du ansprechen. Leider haben sich meine Schwiegereltern seit meiner Stund Null sich von mir abgewandt. Ich wollte mich micht, wie meine Schwiegereltern, psychiatrisch kontrollieren lassen. Ich habe bis heute die beste Psychiaterin, meine Tochter, ein Engel auf Erden.Sie war mit ihrer Präsenz immer da. Immer wenn wir auf dem Spielplatz sind und ich die Unbeschwertheit meines Engel sehe,habe ich für ein paar Augenblicke glückliche Momente.Es ist ganz schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. dabei ist es vollkommen egal,ob es meine Ehefrau oder, so wie Du, Dein Vater ist. Die Lücke die in unser Leben gerissen wurde, wird sich nie mehr schließen. Ich weiß heute nach 10 Jahren, dass Zeit nicht alle Wunden heilen kann. Vieleicht können andere Menschen schneller vergessen. Ich kann es nicht. Meine Liebe zu meiner Frau sitzt zu tief. In jedem Zimmer meiner Wohnung stehen dutzende Bilde meiner Frau. Mein Engel schläft jeden Abend mit ihrem Lieblingsteddy ein, der ein T-Shirt an hat worauf ich das Bild meiner Frau aufdrucken lassen habe. Lola ich höre jetzt für heute auf, bitte vergiss mich nicht.
  • Lola - Freitag, 23. Januar 2026 um 09:10:30
    @ Hercules, Hallo ☺️ ich hoffe ihnen geht's gut!? Es tut mir sehr leid, was mit Ihrer Frau geschehen ist. Man spürt in jeder Zeile, wie tief dieser Schmerz sitzt. Umso schöner ist es zu lesen, dass Ihre Tochter ihnen die Kraft gegeben hat, weiterzukämpfen um wieder zu sich selbst zu finden.Und bitte, Sie müssen sich für nichts entschuldigen. Manchmal tut es gut, sich einem Menschen anzuvertrauen, der nicht Teil des eigenen Alltags ist.
    Ich selbst war nach meinem Erlebnis in psychologischer Behandlung. Doch weil ich nie erfahren habe, was wirklich passiert ist, wusste ich nicht einmal, wo ich mit der Verarbeitung beginnen sollte. Mir hat das damals nicht geholfen. Man wollte mich an einen Psychiater überweisen, um Medikamente auszuprobieren, aber das habe ich abgelehnt. Ich wollte nicht auf Antidepressiva eingestellt werden, ich hatte Angst, meinen Glanz in den Augen und meine innere Leichtigkeit zu verlieren.
    Also blieb mir nichts anderes übrig, als zu lernen, mit meinem Schmerz weiterzuleben.
    Bis heute kann ich die Bilder meines Vaters nicht ansehen, weil es zu sehr wehtut. Deshalb stehen die Fotos meiner Eltern im Regal mit der Rückseite nach vorn — der Anblick wäre sonst kaum auszuhalten. Mir ist bewusst, dass diese Form der Verdrängung nicht ideal ist, aber bis jetzt geht es nicht anders. Ich möchte nicht weinen. Es ist eine seltsame Art von Selbstschutz. Der Geruch von Tränen allein wirft mich sofort zurück in diese Zeit, wie ein Flashback.
  • Manfred Kluppsch - Donnerstag, 22. Januar 2026 um 18:58:40
    Leiser Abschied

    Ein letzter Blick, so sanft, so klar,
    als wüsstest du, was einmal war.
    Der Wind trägt fort dein stilles Lied,
    doch in mir bleibt, was nie verblüht.
  • Gunnar - Samstag, 17. Januar 2026 um 15:43:52
    :inlove: :chaipas:

    Eine guter Grund die s. M. in die Tonne zu treten.
  • Herkules - Mittwoch, 14. Januar 2026 um 23:31:38
    Lola,hallo mir geht es ähnlich. Hätte ich meine Tochter nicht gehabt, könnte ich heute hier nicht mehr schreiben. Ich wollte in der Null nur noch meine Frau wieder. Wenn ich meine Frau und meine Tochter verloren, wären wir wieder eine glückliche Familie geworden. Das Schicksal hat die falsche Entscheidung getroffen. Ich vermisse meine Frau. Langsam finde ich wieder in mein Leben zurück. Bis jetzt habe ich nur funktioniert. Meine Liebe galt einzig und allein meiner Tochter. Sie ist engelsgleich und lässt die Erinnerung an meine Frau nicht verblassen. Tschuldigung Lola, emotional berührt mich auch Dein Schicksal. Vielleicht schreibe ich Dir morgen.
  • Lola - Dienstag, 13. Januar 2026 um 17:32:55
    @ Hercules,Hallo ☺️, wir sind nun mal keine Roboter. Ein innerer Frieden ist mehr als Gold wert! Auch ich habe vieles verarbeitet und daraus eine mir bis dahin, Unbekannte emotionale Stärke gezogen. Nur ein Erlebnis bleibt schwer,viel zu schwer, um es loszulassen. Aber ich habe gelernt, meinen Weg trotzdem weiterzugehen, indem ich mich auf die schönen Dinge im Leben konzentriere, die mein Herz leichter machen. Ich musste aus meinem Autopilot Zustand irgendwie ausbrechen, weil ich ja Verantwortung trage. Aber ganz ehrlich, hätte ich meine Tochter nicht gehabt,wäre wohl mein Kampfgeist auch nicht so stark genug gewesen. Klar hat man Freunde die auch da sind wenn es brennt, aber die will man ja auch nicht mit bestimmten Themen belasten.
  • Herkules - Dienstag, 13. Januar 2026 um 00:49:00
    Du kannst Dich glücklich schätzen,ich kann es leider noch nicht.
  • Herkules - Montag, 12. Januar 2026 um 17:32:10
    Meine Seele brauchte auch eine lange Zeit, um zu heilen, aber sie ist geheilt.
  • Herkules - Montag, 12. Januar 2026 um 02:33:45
    T'schuldigung,habe ich glatt nicht gesehen.